MONGOLEI

GRENZE ALTANBULAG – ULANBATAAR – KARAKHORUM – ORKHON TAL – TSETSERLEG – TERKHIIN NUUR  – RASHAANT – MÖRÖN – KHÖVSGÖL NUUR – BAYANTES – BÖÖRÖG DELIYN ELS – UVS NUUR – TURGEN – UUREG NUUR – ACHIT NUUR – ÖLGIY – TOLBO NUUR – GRENZE TSAGAANNUUR

Gesamtkilometer 3500 Kilometer
Gesamtdauer mind. 32 Tage
Übernachtungen 7 x Oasis Guesthouse Ulanbataar
1 x Fairfield Guesthouse in Tsetserleg
Benzinpreis 0,82 Euro
Durchschnittstemperatur 18°C tags, 8°C nachts (Juni)
Grenzen Russland – Mongolei: Kyakhta / Altanbulag
Mongolei – Russland: Tsaganuur / Tashanta
Mahlzeit Buuz, Khushuur, das Pferde- und Rindfleisch vom lokalen Fleischer und Milchtee
Besonderheiten: Tankstellen in fast jedem Dorf und definitiv in jeder Stadt.

Asphaltierte Straßen gibt es zwischen Russland und Ulanbataar, Ulanbataar und Mörön (Hauptstraße) und Ulanbataar bis kurz vor Tariat am Terkhiin Nuur. Dann wieder 100km um Ulaangom und um Ölgiy. Alle besser als in Russland, da neu, aber schlecht gebaut. Neue Schlaglöcher lassen schon auf sich warten. Der Rest sind Staubpisten. Die vielbefahrenen Strecken sind brettharte Wellblechpisten, auch viel kaputt durch die LKWs und Busse. Die kleineren Nebenstrecken haben idyllischen Gartenwegcharakter. Aber obacht bei Regen oder Starkregen. Es kann glitschig werden, Flüsse können anschwellen. Außerdem sind bei den Nebenstrecken keine Brücken über Flüsse garantiert. Bestes Stück der Nordroute: Tsetserleg – Bayantes – Tes.

Feel free to camp! Stellplätze gibt’s überall. Und sie sind alle schön, schöner und am schönsten. Wir fühlen uns überall sicher und zufrieden.

Polizeikontrollen gibt es keine, auch wenn es die Polizei gibt. Wozu sie da ist, haben wir noch nicht herausgefunden. Stattdessen wird eine Mautgebühr am Ortsein- bzw- Ortsausgang der größeren Städte entlang der asphaltierten Straße verlangt. Zur Verbesserung der Straße natürlich. Zwischen 500 und 2000 Tugrik. Teuerste Gebühr war die Pontonbrücke hinter Rashaant über den Selenga mit 5000 Tugrik.

Mindestens eine Tankstelle ist in fast jedem Dorf vorhanden. In den Städten gibt es manchmal sogar Super (95), ansonsten immer Diesel, 92 und 80, aber letzteres ist nun wirklich keine Alternative. Es gibt eine sehr gute Straßenkarte in Ulanbataar im Department Store zu kaufen, in der alle Tankstellen markiert sind. Auf die ist Verlass. Wie gut die Dieselversorgung auf dem Land ist, können wir nicht sagen. 92er Benzin gab es jedenfalls immer irgendwo. Auf der Nordroute und am Khövsgöl nuur haben wir zwei Reservekanister zusätzlich befüllt – nur zur Sicherheit. Sicherlich war das nicht unbedingt notwendig, aber man weiß ja nie, wo es einen noch weiter abseits der Wege hinverschlägt. Es sorgte jedenfalls für entspannteres Fahren mit einem 55 Liter Tank.

Neben Sprit muss auch auf genügend Wasser geachtet werden. In jedem Dorf gibt es eine Wasserstelle bzw. ein Pumpenhaus. Im Gegensatz zu Russland bekommt man Wasser gegen eine winzige Gebühr, zwischen 15 und 100 Tugrik pro 20 Liter Kanister. Glücklich der ist, wenn das Pumpenhaus geöffnet hat! Angeblich soll das Wasser recht salzhaltig sein, was angesichts der Salzseen in der Westmongolei stimmen mag. Aufgrund des Wasserfilters, den wir bei uns verbaut haben, haben wir davon jedoch nichts gespürt.

>Zum Reisetagebuch Mongolei

2 Kommentare

  1. Stefan

    Sehr fein. Wir halten die Augen auf.

    gruss aus Altai, Stefan und Hanjo

    Antworten
  2. Barbara Radtke

    So, nun muss Mutti sich auch mal zu Wort melden.
    Viele liebe Grüsse aus der Heimat. Ein herzliches Dankeschön an den
    fleissigen Tagebuchschreiber. Es ist sehr interessant und lustig.
    Wir sind auch wieder gut zu Hause angekommen,hatten sehr schönes Wetter
    und Matzi Du wirst es nicht glauben, wieder einmal eine ruhige See.
    Norwegen ist ein sehr schönes Land .
    So, meine Lieben, ich wünsche Euch noch eine unfallfreie Weiterfahrt und
    viele schöne Erlebnisse.

    Mutti und Vati aus Rostock

    Antworten

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