MALAYSIA

GRENZE BUKIT KAYU HITAM – HUTAN LIPUR – GORGETOWN – KUALA LUMPUR – CHERATING – KUALA TAHAN – FRASER´S HILL – KUALA LUMPUR

Gesamtkilometer ca. 1500 Kilometer
Gesamtdauer 61 Tage
Übernachtungen 26 x Hotel Noble in Georgetown/Penang

25 x Terence Privathaus

10 x Wildes Camping

Benzinpreis 0,63 €/L
Durchschnittstemperatur 35°C tags, 25°C nachts
Grenzen Thailand und Indonesien
Mahlzeit Indisch – chinesische Küche (Tandoori Chicken!)
Besonderheiten: Teuerstes Land mit bester Infrastruktur in ganz Südostasien

Malaysia ist ein offizielles Carnet de Passage Land! Bei Grenzübertritt wird dieses jedoch nicht abgefordert und es liegt an Euch, ob ihr es stempeln lassen wollt oder nicht. Nicht abstreiten kann man, dass es Gerüchte gibt, wonach ein Carnet für die Verschiffung nach oder raus aus Malaysia erforderlich ist. Grundsätzlich kann ein ICP (Genehmigung zum Führen des Fahrzeuges) und eine Versicherung an der Grenze abgeschlossen werden, dies ist, auch angeblich, Pflicht! Ich hatte keine und wurde bisher auch nicht danach gefragt. Das schöne an Malaysia ist, dass Euer Fahrzeug hier Langzeit geparkt werden kann, sofern ihr keine Versicherung oder sonstige Verpflichtungen habt. Ohne Registrierung weiß also niemand das Euer Auto im Land ist!

WICHTIGE DOKUMENTE DAZU UND WEITERFÜHRENDE INFOS GIBT ES HIER IN ENGLISCH: http://90kmh.de/2017/03/carnet-icp-and-insurance-guide-for-malaysia/

Die Infrastruktur ist unglaublich und vermutlich die Beste in ganz Südostasien. Große Highways, endlose Brücken und alles in einem tiptop Zustand. Leider muss man sich, speziell in Kuala Lumpur, auf teilweise heftige Gebühren einstellen. Oftmals übersteigt dabei der Mautbetrag den verfahrenen Spritwert. Am besten ihr lasst Euch an der Grenze eine Maut-Prepaid-Karte geben. Diese kann an einigen Mautstellen aufgeladen werden und ermöglicht somit eine zügige Abfertigung an den Schranken. Auf den Landstraßen ist das Reisen kostenlos.

Camping ist in Malaysia leider nicht so einfach. Aufgrund der großen Palmölplantagen befindet sich fast jeder Landstrich in Privatbesitz und reduziert somit wildes campieren auf ein Minimum. Die „ioverlander“ App war mir hier wieder einmal eine sehr große Hilfe. Vielen Dank an alle die dort mitmachen! Besonders die Westküste ist sehr stark besiedelt, wiederum die Ostküste und Zentralmalaysia in Teilen noch sehr ursprünglich. Mir wurde oft gesagt, dass Campen sehr gefährlich sei, denke aber, dass das Risiko nicht höher ist als in Thailand oder sonstwo. Die Menschen sind grundsätzlich sehr nett, interessiert aber nicht aufdringlich. Auf den Highways hat man mich sehr oft gegrüßt und zu meiner Reise beglückwünscht. Die Malaysier reisen selber sehr gerne, wenn auch nur von einem zum nächsten klimatisierten Hotel.

Tankstellen gibt es überall. Merkwürdigerweise wurde mir an einigen Tankstellen untersagt 95 Oktan zu tanken, da dies angeblich für Ausländer verboten sei. Dafür könnte ich aber 98 Oktan kaufen, was 0,10 € teurer war. Ich kann diese Aussagen weder bestätigen noch dementieren, fest steht, dass dies nur wenige Tankstellen betraf und ich ansonsten immer bedient wurde. Wasser gibt es an fast allen Tankstellen kostenlos und kann auch bedenkenlos zum Kochen benutzt werden.

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