17.3. DER DEMPSTER HIGHWAY

Inuvik liegt im hohen Norden Westkanadas in der Provinz North-West-Territory und markiert damit den nördlichsten Punkt meiner, bzw. derzeit unserer, Reise. Fabian und mir war bewusst, dass es ein langer Weg dorthin werden würde. Ein sehr langer, wie sich uns nun täglich zeigt. Wir setzen uns jeden Morgen ehrgeizige Ziele von 500km und schaffen dennoch nur 150km. Entlang des Cassiar Highways sehen wir immer wieder Bären im Dickicht grasen, legen ungewollte Bremsmanöver für Eichhörnchen und Wiesel ein oder beobachten riesige schwebende Adler über dem Wald. Im Vergleich zur Tierwelt ist die Landschaft leider sehr eintönig und Ablenkung gerne gesehen. Ich nutze daher die Fahrzeit zum Musik sortieren, Lesen oder Erinnerungen schwelgen. Fabian meinte, er traue mir sogar zu Essen während der Fahrt zu kochen. Ein bisschen fühlte ich mich nach Russland zurückversetzt, nur das hier Nadelbäume statt Birken wachsen. Meine Hoffnung konzentrierte sich daher nun vorerst ganz und gar auf die vor uns liegende Provinz Yukon.

Bei Watson Lake verließen wir British Columbia und fuhren auf den weltbekannten Alaska Highway. Diese 1500 Meilen lange Straße wurde 1942 von den Amerikanern und Kanadiern als Gemeinschaftsprojekt angelegt, um einen Überlandzugang von Kanada nach Alaska zu gewährleisten, für den Fall, einen japanischen Luft- oder Seeangriff abwehren zu müssen. 11.000 Soldaten und 16.000 Zivilisten zogen in weniger als 9 Monaten eine Schneise durch Wälder und Berge. Die Verbindung Delta Junction in Alaska und Dawson Creek in Kanada ist damit ganzjährig befahrbar und wird von den grauen Nomaden heute ausgiebig genutzt. Vornehmlich Rentner fahren mit riesigen Wohnmobil-Bussen, die bei uns gut und gerne als Reisebus durchgehen, und dem eigenen Auto als Anhänger mit Höchstgeschwindigkeit, in den Urlaub oder nach Hause. Gebremst wird nicht, der Tempomat nicht angefasst, für niemanden. Das einzig Gute daran? Sie alle fahren in den Süden. Vermutlich war die Mitsommernachtzeit vorbei und kältere Temperaturen im Norden vorprogrammiert. Perfekt also, bewegen wir uns doch gerne gegen den Urlauberstrom.

In Whitehorse machten wir unfreiwillig Pause. Eigentlich wollte ich eine 500km lange abgelegene Schotterpiste fahren aber meine Motortemperatur schien mir etwas unterkühlt. Dank meines 4x4travel.org Forums war das Problem schnell benannt und es stand ein Wechsel des Thermostats an. Unser erstbester Halt an einer Werkstatt mit VW Werbung war ein Glücksgriff. 4 von 6 Mitarbeitern sprachen Deutsch. Überhaupt ist Whitehorse, die Hauptstadt des Yukon, mit seinen 27.000 Einwohnern und 2.500 Deutschen eine Hochburg der deutschen Sprache. Es gibt sogar Direktflüge nach Frankfurt! Die Stadt, mit Durchschnittstemperaturen im Januar von -15 Grad, hat den Charme eines großen Industriegebiets in einer x-beliebigen Stadt in Deutschland. Alles ist funktionell ausgerichtet, wenig für das Auge. So waren die 3 Sehenswürdigkeiten in 2 Stunden besucht. Der große Vorteil der Stadt ist das Warenangebot. Nirgendwo im Umkreis von 1.000km gibt es so ein großes Sortiment, also wurden alle Löcher im Auto mit Proviant, die Kanister mit Wasser und reichlich Benzin gefüllt. Fabian wollte ursprünglich seinen anzunehmenden Wasserpumpenschaden reparieren lassen, was sich als erfolglos erwies. Ich hingegen sprach kurz mit den VW-Mitarbeitern, die setzten sich ins Auto und brachten innerhalb einer Stunde mein Ersatzteil. 4 Stunden später, und nach einem missglückten Einbau, hatte ich meinen Thermostat verbaut und das Problem behoben. Nur 20$ und einen Gratis mit fettiger Creme gefüllten Donut, besser hätte es nicht laufen können.

Endlich war es soweit. Nach den letzten 500km Asphaltstraße erreichten wir den Dempster Highway. Kurz vor der Brücke über den Klondike River füllten wir unsere letzten Tankreserven und führten ein bisschen Smalltalk mit 5 sehr netten jungen Damen aus Vancouver. So einen Roadtrip würde ich auch gerne mal mit meinen Freunden in Deutschland unternehmen, tolle Sache. Wir erzählten unsere persönlichen Geschichten, von den gutaussehenden Weltentdeckern, die den Dempster Richtung Inuvik befahren wollten, also uns natürlich, und meinem nicht vorhandenen Vorrat an Bier. Ich erntete Zustimmung und Mitleid. Endlich fühlte ich mich verstanden, trinkt Fabian ja verrückterweise leider kein Bier. Sie schlugen Dawson City als die einzige Bierquelle in 40km Entfernung vor, denn so könne es ja nicht weitergehen! Ich hingegen wollte endlich wieder Staub riechen und konnte mir, notgedrungen, auch eine Zeit ohne ein kühles Bierchen vorstellen. Dann war es soweit.

Die Bruecke ueber den Klondike River

Der Bau des 750km langen Dempster Highway wurde 1959 begonnen und erst 1979 bis nach Inuvik vollendet. Er ist damit die nördlichste, auf dem Festland befahrbare, Straße Kanadas und zweitnördlichste des amerikanischen Kontinents. Dabei quert der Highway die indianischen Gebiete der Hän, Gwich´in und Inuvialuit sowie die Winterquartiere der Porcupine Cariboos. Der Schotter ist mindestens 1.5m dick, von schlechtem bis sehr gutem Zustand und direkt auf die erste Erdschicht des Permafrostboden gebaut worden. Dafür wurden lediglich die Bäume abgesägt, Steine und Geröll aufgefahren und alles mit Sand verfestigt. Somit wird verhindert, dass der Permafrostboden durch den dunklen Belag anfängt zu tauen, damit das Ökosystem beeinträchtigt und schwere Schäden an der Straße verursacht.

Für viele andere Reisende war die Straße hin und zurück in 2 Tagen abgehakt. Praktisch möglich. Doch für uns sollte am Ende nicht nur das Erreichen eines Ortes sondern der Weg das Ziel sein.

Die meisten Touristen fahren eh nur bis zu unserem ersten Stopp, dem Tombstone Nationalpark. Der Park ist 2.200 qkm groß, beherbergt einige Bären und nicht wenige Wanderer. Auch wir wanderten noch am Tag unserer Ankunft gegen 18 Uhr den ersten Teil des Grizzly Ridge Trail. Der steile 3 Stunden Weg bot uns atemberaubende Ausblicke auf den Mount Monolith, mit dem lustigen Zipfel, dem North Klondike River und in der Ferne dem Grizzly Lake. Bären gab´s leider nicht aber eine atemberaubende Aussicht oberhalb der Baumgrenze, dazu eine kalte frische Brise und den aufkommenden Gedanken beim nächsten Mal bis zum See zu wandern.

Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz. Um 7 Uhr wurde ich geweckt. Scheinbar waren einige Frauen Frühaufsteher, so genau konnte ich das nicht sehen, und quälte ich mich nach ihrer Abreise aus dem Bett, aß mein Frühstück und erledigte den Abwasch. Gerade als ich alles zusammenpackte sah ich eine Tüte auf meinem rechten Vorderreifen. Mein erster Gedanke war, dass jemand freundlicherweise seinen Müll dort abgelegt hatte, doch bei genauerer Inspektion fand ich das netteste Geschenk auf meiner Reise durch Kanada.

Offensichtlich waren die 5 Damen von der Tankstelle nach Dawson gefahren, hatten Bier gekauft, uns ausgerechnet hier gefunden und für mich dieses essentielle Gut für eine staubige Piste dagelassen. Der Wahnsinn oder? Ich habe immer noch Pippie in den Augen. Klare Sache, dass ich sie in Vancouver besuchen werde.

7 Tage dauerte unsere Anreise nach Inuvik am Ende der Straße. Alle Sehenswürdigkeiten wurden besucht, bewandert und befischt. Dieses Mal mit offizieller Angelgenehmigung sogar erfolgreich! Vielleicht lag es auch an meinem T-Shirt?

Neben dem Permafrostboden bietet der Dempster Highway auch noch andere arktische Highlights, zum Beispiel die Querung des Nordpolarkreises.

Dies genossen wir bei bestem Regenwetter und matschigen Pisten. Wolken wurden durchfahren, jede Schlammpfütze mitgenommen und die Heizung voll aufgedreht. Die Temperaturen erreichten nur noch 10 Grad und wir das Musikfestival Midway Lake. Leider war durch den Regen alles aufgeweicht, wir durchgefroren und kulturell, neben Countrymusik, offensichtlich nichts zu holen. Ich fand die kleinen Hütten dennoch echt kultig, alle rauchten aus dem Kamin und die Familien aßen gemeinsam vom Grill. Scheinbar kamen die Indianer von überall hier her, um zu feiern, zu tanzen und ein langes Wochenende zu verbringen. Wir verbrachten die Nacht gleich nebenan und entschieden, aufgrund des bescheidenen Wetters, unsere Abreise am nächsten Tag. Eine zu kurz überlegte Entscheidung wie sich später herausstellte.

Das Wetter besserte sich. 2 kostenlose Fähren brachten uns durch das McKenzie Flussdelta, welches nach dem Amazonas und Mississippi, das Größte der Welt ist. In Fort McPherson tankten wir noch einmal günstigen Sprit und fuhren geradewegs die letzten 250km an das Ende des Dempster Highways.

Je nördlicher wir fahren desto länger scheint die Sonne. Mitsommernacht. Für 2-3 Stunden verschwindet dabei die Sonne zwar hinter dem Horizont, es wird aber niemals richtig dunkel. In Inuvik haben wir dann fast 24 Sonnenstunden und man glaubt ewig mobil sein zu müssen, um jede Minute davon auszukosten. Ich bin ein paar Mal nachts aufgewacht und dachte ich müsse aufstehen, stattdessen war es gerade 4 Uhr früh. Aber eben schon Taghell. Die Einheimischen sind ebenfalls „Nachtaktiv“, gehen Essen wann es gerade passt, die Kinder spielen um 22 Uhr auf dem Spielplatz und die Muttis schieben den Kinderwagen auch um 0.00 Uhr noch durch den Park. Es scheint als kommt derzeit niemand zur Ruhe. Vermutlich auch, weil es in nur 2 Monaten kontinuierliche Temperaturen jenseits der -25 Grad geben und für 4 Wochen die Dunkelheit bevorstehen wird.

Inuvik wurde 1955 aus dem Boden gestampft, als die kanadische Regierung entschied hier einen Verwaltungsposten zu bauen. Später wurden Öl- und Gasvorkommen entdeckt, die Stadt erlebte einen Boom. Dann brach der Ölpreis ein und viele Firmen verabschiedeten sich. Zurück blieben die Arbeitslosen und Perspektivlosigkeit. In einem Zeitungsbericht las ich, dass zwischen 16 bis 20% der Ureinwohner Selbstmordgedanken hegen und unter den jungen Leuten die Selbstmordrate 40 mal höher liegt als im Landesdurchschnitt. Viele fühlen sich weder der neuen modernen, noch der alten traditionellen Welt zugehörig und sehen daher nur den einen Ausweg. Wenn man die Stadt im Sommer sieht wirkt sie wirklich absolut trostlos. Schlimmer noch, wenn wirklich alle 3500 Einwohner zum Midway Musikfestival gefahren sind und es anschließend einen nationalen Feiertag gibt. Alles, bis auf den Supermarkt, war geschlossen. „Das Festival ist hier oben nämlich das Highlight des Jahres!“, sagte uns die Dame vom Besucherzentrum. Moment mal, kamen wir nicht gerade von dort? Jetzt ratet mal wie mein Gesicht dazu aussah?

Dumm gelaufen aber wie gesagt, der Weg war das Ziel und so waren wir auch nur geringfügig von Inuvik enttäuscht. Die Fotos sagen alles.

Das ist die Innenstadt – 500m architektonische Meisterleistung

Die Top – Sehenswürdigkeit in Inuvik – die IGLOO CHURCH

So feiern Männer den nördlichsten Punkt der Reise – Cariboo Gehacktes auf Fritten und Wegwerfgeschirr … wohlgemerkt im besten Restaurant der Stadt

Das Einzige was unsere Laune wirklich vermieste war eine spezielle verdammte Straße. Inuvik liegt am McKenzie Fluss. Im Winter sind Temperaturen bis zu -40Grad hier keine Seltenheit und dann wird aus einem fließenden Gewässer eine Eisstraße nach Tuktoyaktuk zu den Eskimos gebaut. Trucks, Busse und PKWs dürfen diese dann ab -30 Grad für einige Monate befahren. Jetzt im Sommer werden uns nur unerschwingliche Flüge von 350€ dorthin und damit zum, nur noch 180km entfernten, Polarmeer angeboten. Da in Tuktoyaktuk vor einigen Jahren große Erdgasvorkommen entdeckt wurden, baute die Mienengesellschaft eine neue Straße von Inuvik bis an die Küste. Wir könnten also theoretisch an das Polarmeer fahren und einen Sprung ins kalte Nass wagen. Doch die feierliche Eröffnung findet erst im November 2017 statt. Super. Da standen wir nun. Die Straße ist angeblich fertig, die Freigabe gab es allerdings noch nicht. Das Polarmeer zu sehen wäre unser Highlight gewesen! Wir versuchten daher alles, sogar ein privates Boot zu chartern, fragten den halben Ort nach alternativen günstigeren Möglichkeiten und mussten letzten Endes aufgeben. Auch gut. Noch ein Grund wieder zu kommen.

Unsere Rückfahrt, verglichen zur Hinfahrt, verlief dann auch relativ schnell. 3 Tage mit nochmals grandiosen Ausblicken, davon ein Tag am Fluss mit einem letzten Rühreifrühstück in der Sonne, und der sich immer wieder faszinierend ändernden Kulisse. Ich stoppte oft, um die Wolken zu beobachten, wie sie ihre Schatten auf die sanften Hügel warfen, versuchte die Weite zu greifen, wenn sich vor meinen Augen 180km entfernte Täler erstreckten oder war erstaunt über die schier unzähligen Waldbrände, welche hier ohne menschliche Unterbrechungen in der absolut unveränderten 100.000 Jahre alten Landschaft ihre Schneisen zogen.

Für mich ist der Dempster Highway ein bunter Mix aus der Mongolei, Kirgistan und Russland. Traumhaft, der bisher schönste Teil Kanadas und definitiv die lange Anfahrt Wert!

Dawson City

Der Dempster Highway lag hinter uns, wir mussten nun nach vorne schauen. Zeit ein letztes Mal in Kanada die Proviantvorräte aufzufüllen und Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen, bevor wir in das Land der ungeahnten Möglichkeiten aufbrechen.

Dawson City war dafür glücklicherweise gleich um die Ecke, denn der nächste alternative Supermarkt ist in Whitehorse, 500km südlich. Am 13.08.2017, in der alten Goldgräberstadt angekommen, zog es uns jedoch zunächst in ein ortstypisches Restaurant. Nach 5 Tagen Vegetatarisch sollte endlich wieder Fleisch auf dem Teller landen! Wir hofften, in Anbetracht der 100.000 Cariboos, die durch Land ziehen, auf eine über das normale amerikanische Standardmenü erhabene Vielfalt an Wildgerichten. Kurz um: auf etwas Authentisches. Das fanden wir auch, denn das Angebot der Kleinstadt war überschaubar. So gab es, oh Wunder, natürlich das amerikanische Nationalessen: Burger mit Fritten für 15 Euro.

Umsonst dagegen war, als Touristenmagnet angepriesen, das alljährliche Toilettenrennen. Auch ich wollte natürlich dieses kulturelle Großereignis unbedingt miterleben. Fabian war zunächst unbeeindruckt, dafür kamen wir aber gerade noch rechtzeitig. 3 Teams rennen einen geschätzten 1km Parcour mit selbstgebauten Klohäuschen, rollen sich dabei mit Klopapier ein (welches dann durch den ganzen Ort flattert) und müssen an unterschiedlichen Haltepunkten eifrig Kuchen oder andere Lebensmittel ohne Hände essen, um mit genügend Punkten schnellstmöglich im Ziel anzukommen. Hätten wir vorher gewusst, dass es kostenlosen Kuchen gibt, wären wir glatt mitgelaufen! Ansonsten hatte Fabian leider Recht, 5 Minuten dauerte das Ganze, eine ziemlich dünne Aktion. Wollte ich nur erwähnt haben.

Statt den armen Studenten beim Essen zu zuschauen (und nicht mal etwas abgeben!), könnte man die Zeit auch sinnvoller nutzen. In Dawson City begann und endete der Traum vom Gold. Die ganze Stadt lebt von seinem überalterten Image. 1897-1899 kamen nämlich mehrere Tausend Abenteurer aus der ganzen Welt hierher, um am Yukon und Klondike die angeblich reichsten Goldfelder der Welt zu entdecken. Wenige waren wirklich erfolgreich, die Meisten kehrten schnell mit leeren Taschen wieder Heim oder verzockten ihr Geld in den Casinos oder Bars der Stadt. Nur 4 Jahre hielt der Goldrausch an, dann war alles wieder vorbei. Trotzdem kommen die Touristen aus der ganzen Welt in Scharen, um in diesem, für europäische Verhältnisse, Museumsdorf Fotos zu schießen, mickrigen Goldstaub gegen harte Währung zu schürfen oder in dem einzigen Casino Kanadas 3 Varieté Shows anzuschauen. Wir schafften eine, mussten dann aber gehen. Das grauhaarige Publikum, sonst bei Roland Kaiser, schien jedenfalls amüsiert, wir dagegen eher Gelangweilt. Früher war das bestimmt mal ein geiler Schuppen, heute wird alles für die prüden Amis weichgespült. Überhaupt wunderte uns, dass Dawson City seine so kurze Geschichte immer noch dermaßen gut vermarkten kann. Vermutlich lebt fast jeder der 1400 Einwohner direkt oder indirekt vom Tourismus. Das richtige Dawson lernte ich dann abends in der Kneipe „PIT“ kennen. So gefiel mir das. Sonntagabend. Hier sah ich auch die Mädels vom Varieté wieder und lauschte bis 3 Uhr morgens einer fabelhaften Band. Jetzt kam zum Vorschein, dass irgendwie Jeder in dem Ort tätowiert oder gepierct zu sein schien, spätestens am Ende der Nacht auch total besoffen, um am nächsten Morgen verkatert den Touris, in Trachtenklamotten, wie gewohnt Rede und Antwort zu stehen. Seit 100 Jahren!

 

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8 Kommentare

  1. Kathi

    Hey Thomas,

    super Fotos, toller Bericht! 🙂
    Hab eine gute und spannende Weiterfahrt!
    lieben Gruß und bis bald mal wieder
    Kathi

    Antworten
  2. Thomas (Beitrag Autor)

    Danke Kathi und schön das endlich mal jemand einen Kommentar hinterlassen hat 🙂 Ich freue mich natürlich über die vielen Mitleser (zumindest sagen das meine Statistiken) aber umso mehr über jede Menge Feedback.

    Auch nach Alaska, schreibe derzeit den Bericht dazu, war der Dempster HWY mein persönliches Highlight … aber das sagte ich glaube ich schon mehrfach.

    Dir/Euch auch einen super Start!!!

    Antworten
  3. Lucky

    Moin,

    da du dich über Kommentare freust hinterlasse ich auch mal einen. Ich hab deinen Bericht genossen. Die perfekte Ergänzung zu Fabians Fotos und Eindrücken die er mir geschickt hat…Die Nummer mit dem Bier war natürlich genial…Schick den Mädels ne Kiste Prosecco, oder besser bring sie Ihnen persönlich vorbei Muhahaha…
    Ich hoffe deine Standheizung rennt wieder, im Bulliforum hast dich ja noch nich zurück gemeldet…
    Gruß aus dem deutschen Herbstanfang mit „frischen “ einstelligen Werten Nachts… Muhahaha…
    Gruß, Lucky…

    Antworten
  4. Thomas (Beitrag Autor)

    Klar freu ich mich. Immer!
    Ja, ich denke Fabians und meine Berichte unterscheiden sich schon ein „bisschen“. Im übrigen ist der „windige Reporter“ auf dem Weg zu mir nach Whitehorse. Nach Fairbanks bin ich nur wegen der Standheizung nicht gefahren.So schlimm war es dann doch nciht dafür 250km auf mich zu nehmen. Nichtsdestotrotz werde ich im Forum meinen Bericht noch zeitnah vervollständigen, da ich bislang kaum Internet hatte und das Wetter eine weitere Begutachtung nicht zulies. Hier in Kanada gibt es zumindest mal Sonne im Gegensatz zu Alaska 🙂 Wo die Mädels wohnen sogar 31Grad! Aber das ist noch in weiter Ferne.
    Bleib am Ball … hier sinds nachts -4 Grad Muhahahaa
    Thomas

    Antworten
    1. Anonymous

      Moin,

      Fabian weiß aktuell gar nich wo du steckst… Ich schick ihm mal ne mail das du auf ihn wartest… Kontaktier ihn mal…Der is in Haines Junction…

      Muhahaha…

      Gruß…

      Antworten
      1. Thomas (Beitrag Autor)

        Nu isser wieder bei mir, mit frischem Öl und Filtern, und genießt das herrliche Whitehorse. Habe es auch endlich geschafft, das Thema Standheizung im Forum erneut anzugehen. Ich hoffe irgendwann doch ncoh eine Lösung zu finden 🙂 … man darf ja optimistisch bleiben

        Antworten
        1. Anonymous

          Moin,

          ließ mal aufmerksam die Funktionsbeschreibung ganz unten (!) aus dem Link im Bulliforum bzw in der email von mir an Fabian durch…
          (Dort auch der Hinweis : Pumpe muß mindestens 15 Grad senkrecht stehen, Veränderungen an den Zulaufschläuchen hast ja nich vorgenommen ?)

          Dort unter „Steuer und Sicherheitseinrichtungen > Thermoschalter…

          Der schaltet deine Kerze ab, du schreibst aber das die noch Spannung hat bei laufender Heizung…Nach spätestens 4 Minuten muß die Heizung sich dank Thermoschalter VON ALLEIN !!! abschalten incl Pumpe. Das tut sie offensichtlich aber nicht immer…
          Hat dein Multimeter mittlerweile ne neue Batterie ?
          Dann mal an den Polen der Batterie messen, Heizung einschalten und weiter messen. Es muß ein Spannungsabfall da sein, (die zieht 1800 W), dann is die Frage ob die Kerze ausgeht und ob Spannung auf 10 V oder weniger abfällt wenn 2. Stufe zuschaltet.
          Bei laufendem Motor sollten an den Polen mindestens 13,5 V anliegen oder mehr…Wenn du dann die Heizung zuschaltest , wie hoch is dann der Spannungsabfall ? Check dat mal für’s Forum…
          Lief die Heizung ohne das du was geändert hast überhaupt schon mal ne Nacht durch ? Deine Batterie hat bei kalten Temperaturen nur noch 40% ihrer Kapazität, was die Probleme aktuell begründen könnte…Und jünger wird sie ja auch nich…Also mal wie beschrieben prüfen ohne das dein Solarpaneel die Werte verfälscht…Hierbei auch die Ladespannung bei laufendem Motor und dann eingeschalteter Heizung testen. Hast ja n Helfer zur Hand…
          Sollte sie irgendwann länger rennen laß sie mindestens (!) 5 Stunden freibrennen…Zur Not auch während der Fahrt…Erkenntnisse an’s Forum, da ham viele Leute mehr Plan als ich…
          Ich hab meie Dieselheizung mit Bremsenreiniger wiederbelebt. Wat n Knall, Ruß in der Einfahrt und Nachbar wollte wegen der Qualmwolke Feuerwehr rufen…10 Stunden durchlaufen lassen, danach 2x im Monat für 5 Stunden während der Fahrt. Seit dem nie wieder Probleme mit der Heizung gehabt…

          Dort oben sollten sich Werkstätten mit Standheizungen ja eigentlich auskennen. Frag doch mal bei John’s, dort soll auch Deutsch geprochen werden und sollen cool drauf sein…
          http://johnsautoyukon.com/page2/index.php

          Gruß, Lucky…(Wohnklofan)

          Antworten
          1. Anonymous

            PS : Die Spritschlauchlänge VOR der Pumpe sollte 35cm nicht überschreiten…

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