16.0 GRENZGESCHICHTEN MALAYSIA

Grenze Hat Yai in Thailand und Alor Setar in Malaysia

Dies ist der größte Grenzübergang zwischen Thailand und Malaysia. Es herrscht daher großer Andrang und man sollte sicherheitshalber einige Stunden bei der Querung einplanen. Durchaus gibt es noch andere, für Ausländer geöffnete, Übergänge, diese fordern jedoch in jedem Fall das Carnet de Passage ab! Genau das wollten wir aber nicht!

Auf thailändischer Seite führt der Highway direkt bis an die Grenze. Kurz davor solltet ihr die Gelegenheit nutzen, Euer Alkohol und Zigarettenlager aufzufüllen, denn in Malaysia ist es diesbezüglich deutlich teurer. Selbstverständlich machte ich das sehr gewissenhaft. Für die Passabfertigung folgt ihr einfach der Straße bis zu einem großen Glaskasten auf der rechten Seite. Auto parken, in der Schlange anstellen, abstempeln lassen und weiterfahren. Relativ unspektakulär.

500 Meter weiter erreicht ihr eine Autowarteschlange, welche sich asientypisch, später in 6 Spuren irgendwie aufteilt. Lasst Euch nicht von den Hinweisschildern beeinflussen, Niemanden interessiert das hier! Sobald ihr die weiße Box mit der Schranke ereicht habt, wird Euer TIP geprüft, das Auto kurz vorgeführt und der TIP Beleg einbehalten. Damit seit ihr im Niemandsland und raus aus Thailand.

Nach etwa einem Kilometer erreicht ihr die malaysische Grenze. Wir erwarteten die üblichen Kontrollen und routinierten Fragen, aber es kam anders!

Die Malayen sind noch fauler im Laufen als die Thais. Das heißt auch die Passabfertigung geschieht sozusagen während des Fahrens. An der Grenze gibt es 4 Spuren, jede mit einem kleinen rot-schwarzen Häuschen am Ende. Ihr haltet kurz an, reicht Euren Pass rüber (bestellt euch wie bei Mc Donalds noch einen leckeren Cheeseburger – zumindest gefühlt), bekommt Euer Visa für 3 Monate kostenlos und … das wars. Unglaublich oder? Noch nie war ein Grenzübergang so einfach.

2 Meter weiter wird euch eine Autobahnvignette angeboten. Ich empfehle Euch dort 20 Ringgit aufzuladen, sofern ihr diese Währung bereits mitführt. Das macht weitere Bezahlvorgänge deutlich einfacher, denn Autobahnfahrten werden Kilometerweise abgerechnet.

Als letzte Hürde der Grenze erwartet Euch ein netter Herr, welcher sich bei Euch kurz erkundigt, ob ihr irgendetwas zu verzollen habt … tztztzzz wer hat das schon. Nicht anhalten, nur den Kopf schütteln und ihr seit drin! Welcome to Malaysia.

Offiziell ist Malaysia ein Carnetland. Ob ihr das abstempeln lassen wollt liegt ganz an Euch. Ebenfalls wird im Normalfall eine IDP – Innerline Driving Permit gefordert, die man hinter der Grenze auf der linken Seite erwerben kann, plus einer geforderten Autoversicherung, die vermutlich nichts taugt. Wir haben weder das Eine noch das Andere gemacht. Das heißt unser Fahrzeug befindet sich offiziell nicht in Malaysia.

Solltet ihr jedoch Verschiffen wollen, müsst ihr Euch sehr genau informieren, was im Hafen an Dokumenten gefordert wird!

Gute Reise

Thomas

 

 

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